Erstelle einen Handyständer
Ein schräger Ständer mit Kante und Ladeaussparung — verschmelzen, aushöhlen und schneiden in einem Projekt.
Ein Handyständer ist das erste Projekt, das mehr als einen Arbeitsschritt braucht: Du verschmilzt zwei Formen, höhlst das Ergebnis aus und schneidest dann hinein — in genau dieser Reihenfolge, denn Aushöhlen arbeitet an einem einzigen Körper, und erst das Schneiden nach dem Aushöhlen ergibt eine offene statt einer ausgekleideten Aussparung. Zwei Zahlen leisten die eigentliche Arbeit. Der Keil ist **45 breit und 75 hoch**, nicht umgekehrt: Die Breite ist, wie weit die Schräge läuft, die Höhe, wie weit sie steigt — der hohe, kurze Keil ist also der steile. Der intuitive „lange, flache Keil" legt das Handy fast hin. Und die Kante ist **24 mm** hoch, weil sie die Rampe überragen muss, auf der sie sitzt: Die Schräge ist dort noch rund 14 mm hoch, eine niedrigere Kante ließe kaum einen Absatz. Beim Aushöhlen geht es nicht nur um Material, auch wenn es hier von über 100 g Filament auf einen Bruchteil senkt. Das Öffnen der Unterseite zählt genauso: Eine geschlossene Schale schließt Luft und Stützmaterial ohne Ausweg ein. Folge dem Video, oder öffne Hilfe → Erstelle einen Handyständer im Editor, um ihn Schritt für Schritt selbst zu bauen.
- Füge einen Keil hinzu und setze Breite 45, Tiefe 80, Höhe 75 — die Breite ist der Lauf der Schräge, die Höhe ihr Anstieg, also ergibt ein hoher, kurzer Keil die ~60°, die ein Handy braucht.
- Füge einen Quader hinzu von etwa 10 × 80 × 24 und verschiebe ihn an das dünne Ende, als Kante, an der das Handy anliegt.
- Wähle beide aus und vereinige sie, damit ein einziger Körper zum Aushöhlen da ist.
- Höhle den Körper auf 3 mm Wandstärke aus und schalte die offene Seite Unten ein, damit er als Schale statt als massiver Klotz druckt.
- Füge einen weiteren Quader quer über die Kante hinzu und subtrahiere ihn, um die Aussparung für das Ladekabel zu erhalten.
- Führe die Druckprüfung aus, um zu sehen, ob die Schräge Stützen braucht, und exportiere dann eine STL- oder 3MF-Datei.