Ordne eine Schublade mit Gridfinity
Eine Grundplatte und zwei Behälter, von einem Generator gebaut statt von Hand.
Das ist das erste Projekt, in dem du nichts modellierst. Gridfinity ist ein modularer Aufbewahrungsstandard auf einem **42-mm-Raster**, dessen Behälter auf einem **7-mm-Höhenraster** stapeln, und der Gridfinity-Generator kennt das alles: das Fußprofil, die Spiele der Aufnahmen, die Stapellippe. Du wählst die Zellenzahl und die Höhe, er liefert einen editierbaren Knotenbaum. Genau dafür sind Generatoren da, und deshalb greift man hier zu einem. Die Zahlen, die ein veröffentlichter Standard festlegt, darfst du nicht falsch machen: Weicht das Fußprofil auch nur einen Bruchteil ab, sitzt dein Behälter in keiner fremden Grundplatte – und auch nicht in deiner nächsten. **Die Anpassung an eine echte Schublade** ist das einzige Messen: Breite und Tiefe durch 42 teilen und abrunden. Vier mal drei Einheiten sind 168 × 126 mm – das lohnt sich vorab gegen den Drucker zu prüfen. Passt es nicht, nimm eine Einheit weg und drucke zwei kleinere Platten; auf dem Raster fügen sie sich ohnehin zusammen. Eine Eigenheit, die man kennen sollte: Der Generator-Dialog **merkt sich, wo du aufgehört hast**. Öffnest du ihn nach einer Grundplatte erneut, steht er weiterhin auf Grundplatte, und das Höhenfeld bleibt ausgegraut, bis du zurück auf Behälter stellst. Öffne Hilfe → Ordne eine Schublade mit Gridfinity im Editor, um es Schritt für Schritt selbst zu bauen.
- Öffne das Generieren-Panel und wähle Gridfinity; stelle den Typ auf Grundplatte mit 4 × 3 Einheiten.
- Öffne es erneut, stelle den Typ zurück auf Behälter und baue einen 1 × 1 mit drei Höheneinheiten und Beschriftungslasche.
- Verschiebe den Behälter von der Grundplatte weg, damit beide Teile nebeneinander drucken.
- Erzeuge einen zweiten Behälter, 2 × 1, als längere Wanne.
- Führe die Druckprüfung aus — die Grundplatte ist das Teil, das eventuell nicht auf deinen Drucker passt — und exportiere dann.