Erstelle einen Ausstecher
Zeichne deine eigene Kontur, extrudiere sie und öffne beide Enden — eine Form, die dir gehört, nicht uns.
Jedes andere Projekt beginnt mit einer Form aus dem Panel. Dieses beginnt mit einer Zeichnung — und genau so entsteht alles, was kein Quader, kein Zylinder und keine Kombination daraus ist. **Schau senkrecht von oben, bevor du zeichnest.** Du zeichnest auf eine Ebene, und in der voreingestellten gekippten Ansicht siehst du diese Ebene schräg: Ein Stern, der am Bildschirm regelmäßig wirkt, wird im Modell sichtbar schief. Vorher in die 2D-Ansicht zu wechseln ist der ganze Unterschied zwischen einem symmetrischen und einem verzerrten Ausstecher. **Zeichne größer, als nötig scheint.** Die inneren Punkte eines kleinen Sterns liegen dicht beieinander, und kleine Details überstehen weder eine 1,2-mm-Wand noch eine echte Düse. Der letzte Handgriff ist der, den man sich merken sollte: Aushöhlen mit **zwei** gegenüberliegenden offenen Flächen. Eine offene Fläche ergibt eine Wanne; oben *und* unten zu öffnen macht aus der Schale ein Band — und ein Band entlang deiner Kontur ist genau ein Ausstecher. Er druckt zudem hervorragend: stehend wie modelliert sind alle Wände senkrecht, also gibt es keinerlei Überhang. Ändere die Kontur, und du hast einen anderen Ausstecher. Öffne Hilfe → Erstelle einen Ausstecher im Editor, um ihn Schritt für Schritt selbst zu bauen.
- Wechsle in die 2D-Ansicht und schau senkrecht von oben, bevor du zeichnest.
- Skizziere ein Extrusionsprofil: klicke rund um deine Kontur, klicke den ersten Punkt erneut an, um sie zu schließen, und drücke die Eingabetaste.
- Stelle die Höhe auf etwa 18 mm — tief genug zum Ausstechen, flach genug, dass sich der Teig löst.
- Höhle sie auf 1,2 mm Wandstärke aus und schalte dann **beide**, Oben und Unten, unter den offenen Seiten ein.
- Führe die Druckprüfung aus und exportiere — stehend gedruckt gibt es keinen einzigen Überhang.