Schneckentrieb
Eine Schneckenwelle, die ein Schneckenrad im 90°-Winkel antreibt – hohe Untersetzung.
Ein Schneckentrieb bringt eine Schnecke (eine antreibende Schraube) mit einem Schneckenrad im 90°-Winkel in Eingriff. Eine Schneckenumdrehung rückt das Rad um seine Anzahl von Gängen vor, sodass die Untersetzung Radzähne ÷ Gänge beträgt (zum Beispiel 30:1 aus einer eingängigen Schnecke und einem 30-zähnigen Rad) – und er ist oft selbsthemmend, das heißt, das Rad kann die Schnecke nicht rücktreiben. Die Schnecke liegt waagerecht und das Rad steht auf der Platte, so positioniert, dass ihre Teilflächen tangential sind. Beide sind separate bearbeitbare Körper.
Willst du das Paar drucken? Schalte das gewälzte Rad (mit Kehlung) ein. Bleibt es flach, ist das Rad ein gewöhnliches Schrägstirnrad, dessen Zähne gerade über die Breite laufen. Es wird mit den Zähnen in den Gängen der Schnecke platziert, sodass sich die beiden Teile weder in Ruhe noch beim Drehen überschneiden. Ein echtes Schneckenrad ist *gekehlt*: hohl gewälzt, sodass seine Zähne die Schnecke umschließen. Eingeschaltet wird das Rad genau so geschnitten, und die Zähne greifen weiterhin an. Standardmäßig aus ist es nur, weil die Neuberechnung langsam ist — das Werkzeug ist eine Schnecke pro Schritt und Zahn —, lass es also aus, solange du Werte anpasst, und schalte es zum Drucken ein. Über 40 Radzähne wird es übersprungen, weil das Werkzeug groß genug würde, um die Geometrieberechnung zum Stillstand zu bringen.
- Öffne das Generieren-Panel in der linken Seitenleiste und wähle Schneckentrieb (unter Zahnräder & Antriebe).
- Schnecke und Rad landen auf gekreuzten Achsen im Eingriff. Die Parameter öffnen sich im Eigenschaften-Panel, wo du sie einstellst.
- Lege Modul, Schneckendurchmesser, Gangzahl und Schneckenrad-Zähnezahl fest.
- Lege Eingriffswinkel, Schneckenlänge, Raddicke und Bohrung fest.
- Schalte Gewälztes Rad (mit Kehlung) ein, bevor du druckst — ohne das lässt sich das Paar nicht montieren.