Lassen sich meine Zahnräder drucken?

Die Angabe Zahnkopf: was sie misst und welchen Regler man ändert, wenn sie orange wird.

Ob ein gedrucktes Zahnrad funktioniert, hängt an einer einzigen Zahl — und das ist nicht die Zähnezahl. Es ist die Breite des Zahns an seiner schmalsten Stelle, gemessen an der dünnsten Wand, die dein Drucker legen kann.

Ein Evolventenzahn wird vom Kopf zum Fuß breiter, der Kopf ist also die schmalste Stelle: Schafft der Kopf deine Mindestwandstärke, schafft sie der ganze Zahn. Genau das meldet die Zeile Zahnkopf, und sie misst den Zahn, den der Generator tatsächlich gezeichnet hat, statt einer Faustregel — Zahl und Form können also nicht auseinanderlaufen. Bei einer mehrteiligen Baugruppe meldet sie den schlechtesten Zahn, denn ein Getriebe ist nur so druckbar wie sein dünnster Zahn.

Welchen Regler du anfassen solltest, in der Reihenfolge, die messbar wirkt:

- Modul erhöhen ist der stärkste Hebel und der einzige ohne Nebenwirkung auf den Eingriff außer der Größe. Von Modul 1 auf Modul 2 verdoppelt den Kopf ungefähr. - Spiel verringern gibt Breite direkt zurück: Bei Modul 1 und 12 Zähnen misst ein Zahn 0,53 mm bei 0,15 mm Spiel und 0,62 mm bei null. Null Spiel klemmt im Druck, also verringern statt streichen. - Eingriffswinkel verkleinern, das Gegenteil des klassischen Ratschlags. Bei 12 Zähnen misst ein Zahn 1,15 mm bei 20°, 0,79 mm bei 25° und 0,37 mm bei 30° — dünner, als eine 0,4-mm-Düse legen kann. - Mehr Zähne hilft am wenigsten. Bei Modul 2 misst ein Rad mit 4 Zähnen 0,57 mm und eines mit 30 Zähnen 1,39 mm — kaum das Doppelte über den ganzen Bereich, weshalb eine Regel über die Zähnezahl nie die richtige Prüfung war.

Und die Unterschneidung? Die frühere Warnung sagte, Räder unter 17 Zähnen würden bei 20° unterschnitten, und riet, den Eingriffswinkel zu erhöhen. Für diese Räder war daran alles falsch: Sie sind so gezeichnet, dass Unterschneidung nicht auftreten kann, die Zähnezahl war die falsche Achse, und ein größerer Eingriffswinkel machte den gedruckten Zahn *schlechter*. Sie sprach bei vier von sechs ausgelieferten Voreinstellungen an — das Zeichen einer Regel, die etwas anderes misst, als sie behauptet.

Riemenscheiben werden anders gemessen, denn ihre Zähne sind gar keine Evolventen: Sie sind das, was zwischen den Riemenrillen oder Rollensitzen übrig bleibt, und die Zeile meldet das schmalste Material zwischen zwei Aussparungen. Bei feiner Teilung kann das wirklich wenig sein: Eine GT2-2M-Scheibe mit 20 Zähnen lässt am Rillengrund etwa 0,18 mm stehen. Ein gröberes Profil (GT2-5M, HTD-5M) oder mehr Zähne ist dann die Lösung, wenn die Zähne die Handhabung überstehen sollen.

  1. Füge ein beliebiges verzahntes Teil ein: Zahnradgetriebe, Planetengetriebe, Zahnstange mit Ritzel, Pfeilverzahnung, Schneckengetriebe oder Riemenscheibe.
  2. Sieh dir die Zeile Zahnkopf im Eigenschaften-Panel an: Sie nennt die Breite eines Zahns an seiner schmalsten Stelle in Millimetern.
  3. Vergleiche sie mit der Mindestwandstärke deines Druckers — das übernimmt die Zeile für dich: Sie wird orange unter einer Wandstärke und rot unter einer halben.
  4. Ist sie zu dünn, erhöhe zuerst den Modul. Weniger Spiel und ein kleinerer Eingriffswinkel helfen ebenfalls, in dieser Reihenfolge.

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